Das Thema GEZ für internet fähige PC’s ist ja gerade schwer in diskussion. Hab gerade etwas bei heise gelesen, was ich dann doch krass fand:
Mit dem Kompromissvorschlag wollen die ARD und die Länder laut dem Medienpolitiker der Tatsache entsprechen, dass über das World Wide Web noch keine vollen Fernsehangebote zur Verfügung stehen. “Für den Hörfunk wird das Internet aber schon sehr viel genutzt”, weiß Drewitz. Dies reiche von der Musikberieselung “in Frisörgeschäften” bis hin zu Podcasts. Es handle sich dabei “um klassische Fälle, dass jemand am Rundfunk teilnimmt”.
Was soll denn bitte das Wort Podcasts da drin?
Erst mal, wenn die Öffentlichen ihr Programm als Podcast anbieten ist es halt nen etxra Service… es zwingt sie ja niemand dazu…
Für mich stellt sich hier aber noch eine ganz andere Frage. Woher kommen denn die meisten Podcasts? Von privat Personen… die sollten dann wohl eher dafür bezahlt werden… Wenn jemand Podcast hört, dann sind das ja nicht alles welche von irgendwelchen Sendeanstalten… Podcasting soll doch jedem die Möglichkeit geben seiner Stimme Gehör zu verschaffen und ist nicht einfach nur eine neue distrinbutions Form für alte Medienhäuser…
Ich find das ganze sehr fraglich und spreche mich mit Nachdruck gegen die Gebühr aus.
Alleine aus der Sicht eines kleinen freiberuflich arbeitenden ist das eine zusätzliche Belastung die einfach in keiner Relation steht… Wie soll das bitte schön die Wirtschaft ankurbeln? Außer dass sie das Bestehen der Öffentlichen sichert tut sie nix!
Irgendwie ist auch das wieder so ein Beweiss, dass die Politiker vom Medium Internet nur sehr beschränkt Ahnung haben…
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Ich denke, dass – um deine Frage aufzugreifen – das Wort Podcast drin steckt, weil die oeffentlich Rechtlichen zuerst mit dem Hype gegangen sind und jetzt erkennen, dass sich damit auch prima Geld machen laesst …!