Ich muss ehrlich gesagt zu geben, obwohl ich mich den ganzen Tag mit Webseiten, Social Software, Web 2.0 und was es da sonst noch für tolle Wörter, gibt rumschlage, habe ich fast noch keine Web 2.0 Tools benutzt. Mir war es immer zu lästig, mir da noch nen Account zu holen und hier noch nen Passwort zu haben, weil ich ja eh schon viel zu viele Passwörter in meinem Kopf habe. Irgendwann hab ich dann mal für nen Kunden flickr getestet, was wohl der erste Dienst war, den ich dann auch ein bisschen für den Auftrag genutzt habe.
Nun habe ich mir gedacht, sollte ich endlich mal die Benefits der Web 2.0 Dienste nutzen und hab mir vor ner Woche oder so endlich mal nen del.icio.us Account zugelegt. Schnell dieses “toread taggen” raus gefunden und dachte mir, wie geil, da kannste alle, was du mal lesen willst mit taggen und dann kannste es irgendwann lesen.
Als ich dann via Johannes zu Spreeblick – Per Anhalter durchs Web 2. gekommen bin dachte ich so ala Homer: Nein!. Zu lesen gab es folgendes:
del.icio.us
del.icio.us speichert die Adressen von Websites, die man sich später mal in Ruhe ansehen wollte, was man aber nie schafft, und stellt sie anderen Web-Nutzern zur Verfügung, die sie sich später mal in Ruhe ansehen wollen, was sie aber nie schaffen.
Naja was will man machen, zumindest hat man das Gefühl, dass man es irgendwann lesen kann und ist ein bisschen beruhigter aber irgendwie ist es ne Selbstverarschung, wie wenn man bei seinem Wecker die Uhr 10 Min vor stellt, damit man erschreckt aufwacht, wie spät es denn schon ist und sich beeilt…
Den Spreeblick Post fand ich aber sehr unterhaltsam, vielleicht gerad, weil ich mich darin wieder gefunden habe


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