Als am Freitag mein Bruder aus Berlin hier ankam, ahnte ich nicht, was dieser Besuch für gravierende, lebensverändernde Folgen für mich haben würde.
Der Freitag verlief noch ganz normal und erst am Samstag wiesen kleine Zeichen auf große Veränderungen. So zeichneten sich bereits am Abend, als wir uns mit Dennis getroffen haben, deutliche Umrisse, dieser Veränderung. Dennis bot uns 2 Karten für das Spiel am Sonntag St. Pauli vs TUS Koblenz an.
Erklärender Einschub: Ich wohne nun schon seit Anfang September in Hamburg, auf dem Hamburger Berg. Das sind ca. 5-10 Min zu Fuss bis zum Stadion am Millerntor. Ich habe es in dieser Zeit nicht ein mal geschaft, mir eines dieser legendären Spiele mit diesen unglaublich (lauten) Fans anzuschauen. Das Hoch der Gefühle war, als ich wärent eines Spieles in Richtung Schanze unterwegs war. Und nun das Angebot endlich diesen Punkt in der imaginären ToDo Liste abzuhacke, endlich dieses Defizit auszufüllen.
Heute war es dann so weit. Um 1 Uhr sollten wir am Stadion sein und das waren wir dann auch. Als wir unsere Karten von Dennis entgegen genommen hatten ging es los in Richtung Block 1 von wo wir den Verlauf des Spieles verfolgten. Als dann das 1:0 fiel wurde den Emotionen freier Lauf gelassen und so war zumindestens bei uns im Block eine Atemberaubende Atmosphäre.
Da ich nun mal kein Fussballkenner bin, kann ich zur Quallität des dort gespielten Fussballs wenig sagen. Was ich sagen kann, und ich fühle mich da auch durch ein paar aufgeschnappte Statements von Menschen, die in meinen Augen Fussballexperten sein müssen, bestärkt, es hat zu einem Sieg gereicht und das bedeutet 6 Punkte nach 3 Spielen.
Danach haben wir noch mit Fabi, Anna und Franzi an der Marktstraße in der Sonne gechilled.
Mir hat der Sonntag sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es nicht mein einzigstes St. Pauli Spiel bleibt.

Man hört es in letzter Zeit öfters, das Sommerloch hat ein mal mehr zugeschlagen und Aufträge sind deshalb nur sehr selten. Deshalb ging es vor zwei Wochen erst mal für eine Woche nach Italien. Ein lang überfälliger Urlaub, den ich zu 100 % genossen habe.
Ich bin Manuel Wiedenmann, 23 Jahre alt und wohne zur Zeit in Lüne- burg. Ich bin Student der Angewandten Kulturwissen- schaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Weiterhin bin ich freier Web- entwickler und arbeite dabei mit Ruby on Rails und PHP.
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