Archive for the 'das leben eben' Category

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DIE ZEIT klaut Werbeslogan

Da komme ich heute am Hamburger Hauptbahnhof an und sehe ein dickes Plakat der “DIE ZEIT” für ihr neues Literaturmagazin “ZEIT LITERATUR”. Das Plakat stellt einen Cockerspaniel mit Sonnenbrille dar und der Slogan ist: “Nicht das, was Sie erwarten” (Pressemeldung) und ich denk mir so, moment den Spruch kennst du aber aus nem besseren Kontext. Dann fiel es mir wieder ein. Das Jüdischen Museums in Berlin hatte doch mal so eine Werbung. Vor zwei Jahren hab ich darüber sogar einen Post geschrieben. Das Jüdische Museum hatte damals wirklich geniale Bilder und ich finde deren Kampange noch immer sehr gut. Intern war DIE ZEIT wohl nicht kreativ genug sich einen neuen Spruch auszudenken und dann haben sie es noch nicht mal hinbekommen das Ding gut umzusetzen. Schade.

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Das Studium

Nun ist es endlich so weit. Man hättes es nicht gedacht. Der kleine Manuel studiert.

Gegen alle Stimmen und Erwartungen studiere ich nicht etwa Informatik oder zumindest etwas mit Medien, nein die Angewandten Kulturwissenschaften haben das Rennen gemacht und es fühlt sich sehr gut an.

Ich bin nun Student der Angewandten Kulturwissenschaften – Bachelor of Arts (B.A) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Was mich da erwartet: Ich habe keinen Plan aber wie gesagt, es fühlt sich sehr gut an.
Ich denke und hoffe mal, viele liebe Menschen, tolle Erfahrungen und einfach mal wieder was für den Kopf.

Es dreht sich endlich mal nicht mehr ums Projekte machen, Geld verdienen, die neuste Technologie zu evaluieren und sich darin Kompetenzen zu erarbeiten. Sich zu fragen, wie Unternehmen, Management und Menschen ticken, wie man erfolgreich etwas gründet und wie man seine 24h expandiert oder zumindest das Maximum aus ihnen herausholt. Man muss sich nicht mehr anhören: “Am besten wäre es, wenn es gestern schon fertig gewesen wäre!”. Jobs, die man in 1/4 der normalen Zeit mit doppelter Qualität zum halben Preis, erledigen soll.
Eigentlich geht es darum, für all das vorbereitet zu werden. Ob das so gelingt, kann ich noch nicht sagen.

Ich hoffe, dass es einfach darum geht zu lernen. Weiter Persönlichkeit zu entwickeln, allgemeine Kompetenzen zu erlernen oder die vorhandenen zu vertiefen.
Einige kompetente Menschen zu finden, die den eigenen Lebensweg formen dürfen.
Einige tolle Menschen zu finden, denen man ein paar Ideen auf den Weg geben darf.
Einige Menschen zu finden, mit denen man einfach chillen oder Spaß haben kann.
Herausgefordert zu werden, neues zu entdecken, über den Tellerrand zu schauen und ganz neuen Input zu bekommen. Sich theoretisch mit Problemstellungen zu befassen und nicht immer alles pragmatisch, realistisch anzugehen.

Nach 2 Jahren freue ich mich nun wirklich darauf zu studieren.

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Ich suche eine WG

Nachdem ich nun schon ein paar Monate in Hamburg wohne, wird mir mein übergangs Zimmer gerade ein bisschen zu klein.
Die Wohnungssuche in Hamburg, ist aber nicht gerade die Einfachste und so dachte ich schreib ich doch hier einfach mal was rein. Vielleicht sucht ja einer meiner Leser/innn einen Nachmieter oder kennt jemanden, bei dem gerade ein Zimmer frei geworden ist.

Was ich mir so vorstelle:
2-4er WG
ca. 20 m2
in einem netten Stadtteil

Wenn also jemand etwas weiß, darf er sich gerne bei mir melden: manuel (at) funkensturm . de
Zur Belohnung gibt es ne Einladung zu einem Frühstück auf der Schanze.

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TED Comedy

Das letztes Wochenende habe ich ähnlich entspannt verbracht wie das jetzige.

Freitag habe ich mir einen freien Tag gemacht und weil das Wetter nicht so dolle war hab ich mir haufenweise Inspiration reingezogen. Unter anderem zwei super lustige TED Talks. Jeder der die Dinger regelmäßig schaut, sollte sich diese beiden Talks auch mal geben. Für alle anderen: Schaut euch erst mal ein paar andere an und danach die beiden.

Also hier die beiden Videos:

Hammer wie man auf so einem Niveau, die Talks, die ja selber schon ein soo hohes Neveau haben, verarschen kann. Ganz großes Kino!

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o2 will mir das iPhone “verbieten”

Bin seit ich ein Handy habe bei o2. Bis jetzt war ich eigentlich auch sehr zufrieden.

Nun hat o2 es aber leider nicht hinbekommen, das iPhone zu vertreiben, das ging ja an den pinken Wettbewerber. Ich will aber so ein Ding haben und hab dann mal bei o2 nachgefragt, wie ich meine Nummer vorzeitig umziehen kann (ich hab kein Problem damit, den Vertrag bis zum Ende zu bezahlen und zahl auch gerne eine extra Gebühr). Die Antwort auf die Frage, ob es da irgendeine Möglichkeit gäbe war: NEIN

Na super und jetzt? Irgendeine Möglichkeit muss es doch geben?! Ich mein das kann doch nicht sein, ich will doch nur meine Nummer haben, die ich halt seit ich ein Handy habe und bei o2 bin habe… Das ganze nervt mich gerade wirklich und vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee, wie es doch geht.

T-Mobile hat sich bis her auch noch nicht besser angestellt, als ich gefragt habe, ob man nicht später einfach die Nummern austauschen kann oder ob ich eine zweite Rufnummer auf den Vertrag schalten kann. Auch hier war die Antwort, ob es irgendeine Möglichkeit gäbe: NEIN – ein iPhone Vertrag, eine Nummer…

Super, diese kundenzentrierte Felxibilität von großen Corporates liebe ich ja…

Meine Idee war jetzt, auf ne Loop Karte downzugraden und dann sollte man doch die Nummer frei zur Verfügung haben, oder? Weiß da irgendjemand was genaueres, wäre sehr dankbar für ein paar Tipps.

Update: Hier kann man lesen, wie die Geschichte ausgegangen ist

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brand eins und Links und Sessions

Na das is ja auch mal nen tolles Ding. Schreib ich zwei Posts über “brand eins” Artikel und bekomme dann gesagt, dass die Links nicht gehen… also check ich das noch mal und tatsächlich, geht nicht. Also gut Links noch mal neu gemacht, ausprobiert, gut geht. Heute noch mal drauf geklickt und es geht schon wieder nicht. Bis ich dann gesehen habe, dass da in der URL nen sid= Parameter ist, der wohl die Session ID sein soll und wenn die Session abgelaufen ist, kommt man irgendwie auf diese Seite:
http://www.brandeins.de/home/fehlermeldung.asp

Liebe “brand eins”, könntet ihr eurer Technik sagen, dass sie das mal bitte ändern sollen, woher soll man das denn wissen und wieso wird die Session Info höher gerankt als alles andere… ich mein sind ja alle Infos da um zum Artikel zu kommen…

Für alle Leute, die auch mal was auf “brand eins” verlinken wollen: &sid= und alles bis zum nächsten & aus der URL entfernen, dann sollte es ohne Probleme gehen.

Sorry für diesen etwas technischen Post. Liegt halt dran, dass ich bei G+J gerade jeden Tag sollche Problemchen lösen darf…

Update: ach ja, die Links sollten nun wieder gehen.

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wie viele startups, damit finanziert gewesen wären?

noch was von brandeins.de

…ein Kosten-Weltrekord im Webseitenbau…

…die den Gesamtbetrag aller Voraussicht nach nahe der 200 Millionen Grenze abgerundet hätten…

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auch nicht schlecht…

Hubert Weber, geboren 1960 in Künzell-Bachrain bei Fulda…

…Genau so funktioniert Innovation: Man muss etwas zerstören, wenn man etwas verändern will – ohne etwas zu verlieren, kann man nicht gewinnen…

…Es geht um Menschen…

…wir müssen zentral und dezentral arbeiten, lokal und global, innovativ und konstant…

…Man muss sich vorstellen, was man wirklich will, ein Ideal entwickeln und dann überlegen, wie man dort hinkommt. Vermutlich wird niemand dieses Ideal jemals erreichen, aber trotzdem muss man danach streben…

…Angst ist der absolute Innovationskiller…

…Die Begrenzung ist eine Voraussetzung für das Entstehen des Neuen…

An Sandkörner glauben @ brandeins.de

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TED: Dave Eggers – Once Upon a School

Ich nutze die freien Tage weiterhin und zieh mir ganz viel Kram rein. Unter anderem noch einen der TED Prize Winners (James Nachtwey war auch einer).

Dave Eggers hat in San Francisco eine Art Third Place für Schulkinder aufgebaut, in dem die Kids eine 1 zu 1 Betreuung bekommen und hier ihre Hausaufgaben in Ruhe und mit der nötigen Hilfe machen können. Das ganze ist in einem “Pirates Supply” Shop untergebracht, weil der Laden als Gewerbefläche, in der Verkauft werden muss, ausgeschrieben war. Der Vorteil daran ist, es ist kein “Lerninstitut” und labelt die Kids damit nicht.

The kids weren’t going to “The center of Kids that need more help”

Die Leute, die sich um die Kids kümmern sind alles Freiwillige, die vielleicht nur 2 h im Monat dafür aufbringen können aber das gerne machen. Da viele der Tutoren Schriftsteller sind haben sie angefangen Bücher mit den Kids zu schreiben. Damit haben viele der Kids zum ersten mal in ihrem Leben etwas geschaffen, sind in ein Buch gekommen, welches in allen Buchläden verkauft wird.

Ich find die Idee so genial und in meinen Augen hat er den TED Prize auf jeden Fall verdient. Eigentlich zeigt das ganze, wie einfach es ist, etwas zu ändern. Nur wenige Stunden im Monat damit verbringen, sich um Kids zu kümmern und ihnen damit eine neue Perspektive zu schenken. Dave sagt an einer Stelle:

The kids finishing there homework in a given day. Working one on one, getting all that attantion. There finishing there homework. There go home and there are finished. They don’t stall, they don’t do there homework in front of the tv. There are allowed to go home 5.30 enjoy there family. Enjoy other hobbys. Get outside. Play. And that makes a happy family. A happy family in the neighborhood is a happy community. A bunch of happy communities tied together is a happy city and a happy world, right. So the key to it all is homework.

und damit hat er wohl recht. Denn wie sonst, soll man Kids Hoffnung schenken? Ihnen zeigen, dass sie etwas können und dass sie wertvoll sind. Ausser man verbringt Zeit mit ihnen und schützt sie damit davor, in dieser Zeit Dinge zu tun, die ihr Leben zerstören könnten. Wissen wird hier zu etwas erstrebenswerten gemacht und Langeweile verdrängt.

Das Konzept wurde bereits in anderen Städten übernommen und hat dort ähnliche Erfolge. Der Talk ist auf jeden Fall sehenswert und auch sehr sehr lustig!

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re:publica 08

Die kritische Masse ist dieses Jahr das Thema der re:publica. Für mich ist es in erster Linie ein weiterer Grund mal wieder nach Berlin zu kommen und meinen Bruder zu sehen. Außerdem treiben sich da ja auch noch viele andere nette Menschen rum und es ist dann meine erste Web Konferenz. Bin mal gespannt, wie der Unterschied zu einer Unkonferenz (Barcamps) ist.

Ich hoffe ja, dass es ein bisschen innovativer ist als die letzten Barcamps auf denen ich war. Habe das Gefühl, dass die Barcamps in letzter Zeit mehr so ein “ich fühl mich gut mit anderen geeks” Treffen sind. Dabei geht es dann mehr darum sich über die ganzen Tools und Webdienste, die man jeden Tag benutzt, auszutauschen anstelle zu überlegen, wohin es denn gehen kann. Beim letzten Barcamp in Hannover hat Gernot das hier getwittert: “Es bewegt sich leider immer mehr vom Think Tank zur VHS. Nicht dass das schlecht ist, aber wir brauchen den Think Tank auch.” via twitter. Genau diesen Eindruck habe ich auch. Seine nächsten Tweets machen noch mal klarer, worum es Ihm da genau geht:

@jkleske Sich auf wenige Barcamps/Events einigen, zu dem alle “Macher” kommen wollen, auch international.
@jkleske Und irgendwie den Spagat hinkriegen elitärer zu werden, ohne die Offenheit zu verlieren.
@mspielberger Ein Publikum zu haben in dem man niemandem erklären muss was Twitter ist, um diskutieren zu können was danach kommt.

Zwei Punkte finde ich hier besonders wichtig:

  • alle “Macher” kommen, also die Leute, die weiter denken wollen und sich mit anderen austauschen, wohin es gehen könnte
  • das setzt vorraus, dass die Anwesenden schon über den “Begeisterungs-Status” hinaus sind und man sie nicht erst vom “Nutzen” der Anwendung überzeugen muss

Ich hoffe, dass sich in diesem Bereich bald viel tun wird und wir kleine Denkschmieden (Think Tanks) in Deutschland entwickeln, die auch international anerkannt sind. Denn ich denke, dass wir hier in Deutschland genau dazu beitragen können. Warum?

Bei meinem Besuch übern Teich, habe ich fest gestellt, dass die Nordamerikaner Sachen einfach machen. Das führt zu viel Schrott, weil keiner wirklich weiter denkt. Natürlich entwickeln sich dann auch so tolle Sachen wie Twitter. Der Vorteil bei denen ist, dass man für alles ne Finanzierung bekommt, weil die Investoren meistens auch nicht weiter denken ;-) . Genau an diesem Punkt haben wir Deutsche einen kleinen Vorteil, wenn wir unser “Qualitätsbewusstsein” und das “Streben nach 100%iger Sicherheit”, nicht dazu benutzen Sachen tot zu reden/analysieren, sondern konstruktiv an Dingen und Ideen zu arbeiten.

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