Archive for the 'funkensturm.' Category

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funkensturm. reboot

Jetzt bin ich schon bald 2 Monate hier in Kanada und diese zwei Monate waren geprägt von vielen Eindrücken und viel Arbeit. Letzteres ist nicht so erfreulich, weil das hier ja mehr Urlaub sein sollte. Das ganze hat zwei Gründe:

Erstens man braucht Geld zum Urlaub machen und kurz vor meiner Abreise hat sich ein netter Ruby on Rails Job ergeben, der es mir ermöglicht hat, zum ersten mal wirklich was mit Ruby on Rails zu machen (darüber gibt es vielleicht noch nen extra Post). Über all die Erfahrungen, die ich bei diesem Job gemacht habe, bin ich sehr dankbar und sie haben dazu geührt, dass ich ab jetzt viel mehr in diese Richtung machen kann und werde.
Der zweite Grund ist, dass ich meinen Hosting Betrieb eingestellt habe, bzw. dabei bin, ihn einzustellen. Das führt natürlich zu viel Arbeit, denn all die Kunden wollen ja versorgt werden. Da ich nicht so der Typ bin, der einfach alle Domains zum KK frei gibt und sagt bis zum XX.XX.XXXX müsst ihr was neues gefunden haben PUNKT, sondern mir meine Kunden wichtig sind und ich daran interessiert bin, dass sie in gute Hände übergeben werden. Muss jetzt eben noch einiges gemacht werden.

Das Hosting aufzugeben war nicht gerade einfach, da es bis her den größten Teil meiner Arbeit ausgemacht hat und über die Zeit mit vielen Kunden eher Freundschaften als Kundenbeziehungen entstanden sind. Auf der anderen Seite fühlt es sich sehr gut an etwas los zu lassen und etwas neues anzufangen. Das ganze ermöglicht es mir, wieder den Ursprünglichen Gedanken hinter funkensturm. ins Auge zu fassen: Aufbau eines kreativen Netzwerkes, nicht dagewesene Webapplikationen konzipieren und umsetzen und viele neue Dinge auszuprobieren.

Die Idee hinter funkensturm. ist viel mehr als nur Internet. Sie geht viel mehr in Richtung kulturelle Relevanz. Third Places, Netzwerk, Gemeinschaft, kreativer Overkill und Räume schafen für Arbeit und Leben. Hierfür ist meine Erfahrung, die ich mit Coworking Locations wie dem Workspace mache, sehr prägend. Die Möglichkeiten, die hinter so einem Space (denn das ist es was “Being Spaces” sein sollen) stehen, sind unglaublich. Räume für Arbeit UND Partys, wie die letzten Freitag, zu schaffen, die Trennung zwischen Arbeit und Leben aufheben, Gemeinschaft gleich Denkender ins Leben rufen… in diese Richtung soll es gehen. Bis her hat mich das Webhosting von so etwas abgehalten, da es zu viel Zeit benötigt, zu wenig Flexibilität lässt und eine dauerhafte Verfügbarkeit verlangt.

Wie es genau weiter geht, weiß ich gerade nicht. Zu viele Eindrücke und Gedanken. Aber ich bin froh nun überhaupt Zeit zu haben, diese Gedanken zu haben und sie weiter denken zu können. Ich denke die nächsten 4 Monate werden noch sehr spannend und es wird sich einiges herauskristallisieren.

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Coworking @ WorkSpace – abetterplacetowork.com

So nun hab ich es doch endlich mal geschaft, Bilder vom Workspace zu machen. Ich war jetzt gestern und heute richtig zum Arbeiten da. Außer dass es ein bisschen kalt ist (wenn man nicht an der Theke aufm Sofa sitzt), lässt es sich da super arbeiten. Entspannt ruhige Atmo und interessante Leute um einen herum. Was die alle so machen, muss ich jetzt noch raus finden.

WorkSpace Vancouver

Mehr Fotos, wie immer, in der Gallery (sind was verwackelt werd neue dazu machen, sobald ich welche habe).

Was mich ein bisschen stört, oder sagen wir, was die Jungs noch ein bisschen ausbauen könnten, wäre dass kurze Nutzungsabschnitte (unter 6 Monaten) nicht so extra teuer werden… das würde es einfach machen, da einfach mal nur nen paar Tage vorbei zu kommen. Da ist es halt so, dass man immer für nen Monat bezahlt. Preise gibt es hier: Membership

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Unternehmergeist auf den Punkt gebracht

I think entrepreneurs want to make money. It’s not that they do it for the money, but they want to make money. Because money is the measuring stick; it’s how they know if they’ve won or not. And I think a lot of what drives entrepreneurs is the kind of legacy they are going to leave. They want to make a mark in the world and feel like their life mattered. Entrepreneurs are the kind of people who love ideas and want to build things, and add value to the world.
– James Hong (Hot or Not)

via Frank Westphal (der übrigends wieder seinen schönen Tonabnehmer gestartet hat und auch sonst schöne Blogbeiträge schreibt!)

Ich find das Zitat super, weil sich darin viel davon spiegelt, was ich auch fühle, wenn ich an Unternehmertum und an all das denke, was ich bis jetzt so gemacht habe und noch alles vor habe.

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Tschüss Hamburg, Moin Bonn

Jetzt ist sie vorbei, die goldene Zeit in Hamburg. Der Abschied fiel mir am Ende doch nicht so leicht, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe. Die letzten zwei Monate waren noch mal echt cool. Durch meinen Job bei G+J hab ich noch mal richtig coole neue Leute kennen gelernt, die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und am Ende gab es einen kleinen Relaunch bei Gala.de, an dem ich die letzten Wochen gearbeitet habe.

Jetzt sitz ich wieder in Königswinter Oberpleis, an nem Bach und zwischen Bäumen… weit und breit kein Hamburger Berg, keine Polizei-Action, keine betrunkenen Kiezgänger…

Heute Morgen habe ich dann den Sprinter von Sixt weg gebracht und war dann bei Marius. Jetzt sitzen wir in Bonn im Café Podcast und ich bin schwer begeistert. Erst mal gibt es hier WLAN und dazu ne super nette Atmo, lecker Musik und Kaffee. Also wenn jemand in den nächsten paar Wochen in Bonn ist, können wir uns hier gerne nieder lassen.

23. Tage werde ich nun im Rheinland verbringen, bis mein Flug nach Vancouver geht. Das Leben rockt und ich hoffe, ich kann die nächsten Tage genießen und noch ein paar nette Menschen besuchen.

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funkensturm. | Blog

Nach dem Marius hier immer wieder was geschrieben hat, haben wir uns überlegt, dass es sinnvoll wäre nen funkensturm. Blog zu machen, in dem wir z.B. über unsere Erfahrungen mit Rails schreiben können oder was sonst so mit funkensturm. passiert. Den gibt es jetzt! Schaut einfach mal auf dem funkensturm. | Blog vorbei.

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War es das mit dem Sommerloch schon?

Vielleicht liegt es daran, dass der gefühlte Sommer, für die meisten eh schon rum ist aber irgendwie fühle ich von dem von mir beschriebenen Sommerloch gerade gar nichts mehr.

Ich habe für diese Woche einen kleinen Job bei G+J im CMC bekommen und bekomme gerade ein paar wirklich interessante Anfragen. Das meiste geht in Richtung Ruby on Rails und das ist auch gut so, denn genau in diese Richtung soll ja die Reise gehen.

Ich seh also positiv in Richtung eines hoffentlich warmen und wohl vollen Herbst.

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Mein Beitrag zum Sommerloch

funkensturm. LogoMan hört es in letzter Zeit öfters, das Sommerloch hat ein mal mehr zugeschlagen und Aufträge sind deshalb nur sehr selten. Deshalb ging es vor zwei Wochen erst mal für eine Woche nach Italien. Ein lang überfälliger Urlaub, den ich zu 100 % genossen habe.

Sehr entspannt bleibt mir nun ein wenig mehr Zeit, die nächsten 6-9 Monate zu planen und so tut sich doch einiges während des Sommerlochs, zumindest bei funkensturm.

Ich bin nun zum ersten mal in meinem Leben wirklich Selbständiger, bin in der Privaten Krankenversicherung und habe 7 Tage die Woche Zeit mich um den Firmenkram zu kümmern. Damit sich endlich was bei funkensturm. tut habe ich den Namen mit Eintrag beim Deutschen Patent und Markenamt, samt Logo und allem von Marius abgekauft. Sortieren und evaluieren war erst einmal angesagt. Das ist nun rum und jetzt geht es an konkrete Pläne.

Was soll aus funkensturm. werden? Erst ein mal soll der Schwerpunkt bei Datenbankgestützter Webentwicklung mit PHP und Ruby on Rails liegen. Über kurz oder lang interessiert mich aber viel mehr der Event-, Video- und Labelbereich. Musik, Klamotten und ganz viel kreativer Scheiß sollen unter dem Namen funkensturm. laufen. Die Webentwicklung soll das ganze erst ein mal tragen und Möglichkeiten schaffen.

Was für einen Part mein 6 monatiger Aufenthalt in Kanada dazu beitragen wird, weiß ich noch nicht aber ich hoffe es wird ein entscheidender Teil werden.

Gemäß dem Sommerloch hab ich jetzt ein bisschen geschrieben aber irgendwie doch nichts handfestes zu berichten. Also werd ich mich in die Sonne verziehen, da die in Hamburg ja eh eher selten ihr Gesicht zeigt und ab morgen der Regen wieder in unsere Gefilde ziehen soll.

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Neuer Input durch Gastbeiträge

Nach dem nun alles etwas ruhiger verläuft und alles irgendwie eine Ordnung bekommt, gibt es jetzt auch noch eine Neuigkeit, was meinen Blog betrifft.

Marius [hier geht es zu seinen Beiträgen] hat mich gefragt, ob er Gastbeiträge schreiben darf. Ich finde die Idee ziemlich cool, da wir von funkensturm. ja keinen gemeinsamen Blog haben (ich wüsste zum aktuellen Zeitpunkt auch gar nicht, worüber wir da schreiben sollten). Also schreibt er jetzt hier ein paar Posts, meist über technische Probleme, zumindest hab ich das so verstanden. Bin gespannt, was so kommen wird und hoffe, dass es für den geneigten Leser einen Mehrwert bietet.

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Die Spannung zwischen Spannungs- und Entspannungs-Phasen

Die Tatsache, dass ich endlich mal wieder etwas mehr Zeit habe schlägt sich in der Problematik des Posttitels wieder.

Bei mir ist es so, dass ich entweder denke, ich bin gerade total ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet und dann habe ich etwas mehr Zeit und würde gerne kreativ/produktiv etwas machen und fühle mich dann irgendwie rastlos. Sobald ich mehr Zeit für mich habe kommt das Verlangen, großes zu tun. Abgedrehte Projekte, mein Zimmer kreative “Verunstalten”, einfach etwas zu tun. Irgendwie ist das so eine Art Melancholie.

Ähnlich ist es bei mir mit dem Fernweh. Ich würde gerne so viel von der Welt sehen, rum reisen und neues kennen lernen aber gleichzeitig denke ich, dass ich gerne einen festen Ort haben möchte, an dem ich wirklich zu Hause bin. So verhält es sich z.B. bei meinen Plänen ab Oktober für 6 Monate nach Kanada zu gehen. Das Ding ist, dass dies bedeutet, wieder neue Freunde zu finden, wieder von 0 an zu fangen. Klar hat das ganze auch seinen Reiz und man lernt viel dabei aber irgendwie ist es doch mühsam.

Diese Spannung zwischen den Verschiedenen Sachen, die ich mir wünsche ist gar nicht so einfach aber ich denke sie ist ein wichtiger Schritt für mein Leben, denn ich glaube es wird nie anders werden.

Als ich vor zwei Wochen Malte besucht habe, war sein Freund Mike aus der Schweiz da und ich war gerade in meiner Entspannungs-Phase, in der ich gerne etwas abgedrehtes machen wollte. Es kam dazu, dass wir über seine Liebe zu Stree-Art gesprochen haben und er hat mir einige seiner Sachen gezeigt und irgendwie erwähnte er den Wunsch einmal ein Art-Book raus zu bringen. Daraus entwickelte sich ein nettes Gespräch bei dem ich ihm vorschlug, doch einfach mal mit einem PDF Magazin zu starten und zu schauen, wie das so ankommt. Jetzt ist er gerade dabei mit, ich glaube 2 anderen Künstlern, ein kleines PDF Mag zu machen und ich würd das gerne mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Irgendwie ist das genau das was ich machen möchte. Leuten vor Augen führen, was sie für Möglichkeiten haben, sie in diesen zu unterstützen, wo es nur geht und damit sie und mich glücklich zu machen. Ich würde sehr sehr gerne mehr im Bereich Beratung machen. Mit dem Internet beschäftige ich mich ja eh schon jeden Tag und weiß, was da so ungefähr geht und was nicht. Jetzt brauch ich nur noch Anwendungsräume. Konzepte und abgedrehte Ideen mit abgedrehten Menschen entwickeln und das ganze mit einem geilen Team umsetzen…

Wenn das PDF Mag fertig ist, wird es auf jeden Fall hier zu finden sein… ich bin schon sehr gespannt, was die da so zusammen bauen!

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Ein Leben nach dem Zivi

Nun ist es so weit, 9 Monate Zivildienst gehören der Vergangenheit an. Es war eine sehr schöne Zeit und ich habe ein paar Sachen (über mich) gelernt. Unter anderem, dass ich 9 Monate jeden Tag um 6 Uhr aufstehene kann (ok 2 oder 3 mal hab ich verschlafen, gebe ich ja zu).

Wie geht es nun weiter?

Ich werde 2 Tage in der Woche weiter bei meiner Dienststelle arbeiten und weiter ISB (Individuelle Schwerbehinderten Betreuung) und damit auch Schulbeträuung machen. Die anderen 3 Tage gehören mir und der Firma. In dieser Zeit will ich das Selbstständigen Leben ausprobieren und freu mich sehr. Mein Zimmer sollte auch mal was kreativer eingerichtet werden und sonst will ich einfach chillen und flashen.

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