Archive for the 'Internet' Category

Jahreswechsel Post 2009/2010

Ich dachte mir, ich fange mal ein bisschen früher an meinen Jahreswechsel Post zu schreiben. Denn meistens nehme ich mir dafür zu wenig Zeit und komme deshalb nicht dazu das zu schreiben, was ich gerne schreiben würde.

2009 war ein tolles Jahr. Das muss ich so einfach mal schreiben. Mein Studium macht mir sehr viel Spaß, auch wenn ich nicht denke, dass es mich so fordert, wie ich mir das vielleicht wünsche. Der Umzug nach Lüneburg war und ist sehr wichtig für mich. Es ist nicht so, dass Lüneburg eine tolle Stadt ist oder ich hier machen kann, was ich schon immer mal machen wollte aber es ist endlich eine feste Station. Ich bin nach ca. 3 Jahren endlich irgendwo angekommen, habe ein Zuhause und einen tollen Mitbewohner. Ich bin endlich ein bisschen zur Ruhe gekommen und das fühlt sich einfach gut und richtig an.

Dieses Angekommen sein, bedeutet auch ein Vakuum, denn seit langem geht es nicht weiter und mein Leben ist irgendwie zum Stillstand gekommen. Ich mache zwar immer noch Projekte, habe die Uni und viele neue Menschen aber irgendwie ist einfach die Flucht nach vorne weg. Das ist erst einmal ein unbekanntes, vielleicht auch ein bisschen unangenehmes Gefühl, in dem ich aber ein enormes Potenzial sehe. Von hier aus, können sich die Dinge in geordenten Bahnen entwickeln. Alles entsteht mit einem gewissen Abstand und mit genug Zeit darüber nach zu denken. Gleichzeitig habe ich ein direktes Umfeld, mit dem ich über die Dinge, die mich beschäftigen reden kann. Bis her hatte ich diese Menschen auch aber sie waren über ganz Deutschland oder die Welt verteilt und meist nur über Skype oder eMails erreichbar. Die direkte Kommunikation und ein persönliches Feedback, wie ich es gerade erlebe tut mir sehr gut.

Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass ich durch die Gebundenheit viel mehr erreichen kann, da nicht mehr alles auf Zeit ist sondern einen viel weiteren Horizont hat. Plötzlich kann man anfangen mit Menschen zusammen zu arbeiten und ohne Zeitdruck voneinander zu lernen. Diese Zeit, ist mir gerade so wichtig, da das Studium sehr viele Fragen aufwirft, mit denen ich mich sehr gerne beschäftige.

Als ich vor 1,5 Jahren angefangen habe Angewandte Kulturwissenschaften zu studieren hatte ich eigentlich gar keine Idee, was das bedeutet und noch weniger, dass ich damit irgendwie an den Punkt komme, an dem ich gerade stehe. Auch wenn der Batchelor eigentlich viel zu wenig Zeit bietet, sich mit all den interessanten Themen zu beschäftigen, habe ich doch das Gefühl, mich sehr intensive mit den Themen die mir persönlich wichtig erscheinen, zu befassen.
Philosoph, Soziologie, Kunst und Ästhetik sind ja nur die Oberbegriffe, die mit Inhalt Gefüllt werden müssen.

Neben dem Studium beschäftigen mich gerade noch einige andere Themen:

Verbunden mit meiner Arbeit beim vive!verlag stelle ich mir jeden Tag die Frage, was macht ein schönes Print Produkt aus. Wieso überhaupt Print? Was ist überhaupt ein schönes Produkt?

Was kann man wirklich mit dem Internet erreichen? Wie kann man mit desen Hilfe die größten Probleme unserer Zeit angehen? Wie nutzt man solch ein endloses Netzwerk? Dabei finde ich den kommerziellen Ansatz schrecklich langweilig und versuche eher die idealistische Schiene zu fahren, bzw. Ansätze zu finden, die sich im konkreten Leben niederschlagen.

Dabei wird mir von Tag zu Tag der Anspruch an Qualität und der Liebe zum Detail wichtiger. Diesen Anspruch möchte ich für mich noch viel weiter vertiefen und auch schauen, wie er sich in meinem alltäglichen Leben niederschlagen kann.

Ich möchte 2010 Dinge produzieren, die genau disen Ansprüchen und Fragen gerecht werden.

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TED: Evgeny Morozov – How the Net aids dictatorships

Ein paar kritische Gedanken zum Interent… spiegelt auch meine aktuellen Beobachtungen wieder.

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Interview zu Arbeit und Leben

In einem Interview von Markus Albers spricht Johannes Kleske über die Zukunft der Arbeit und des Lebens unter dem Einfluss der Finanzkrise. Hier ist das Kommentar was ich auf Markus Blog hinterlassen habe:

Ich bin mir unsicher, ob die aktuelle Krise wirklich dazu führt, dass mehr Leute das tun können, was sie wollen. In meinen zwei Wochen NYC habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass mehr Menschen nach irgendeinem Job suchen um überhaupt leben zu können und dass von all diesen Kreativen so gut wie niemand wirklich in der Lage ist seinen Träumen nach zu gehen. Wie Matthias schon angesprochen hat, ist das Grundeinkommen hier auf jeden Fall eine Option die man endlich ernsthaft diskutieren sollte, die aber eben gleichzeitig dazu führt, dass gewisse “Eliten” ihren Status verlieren werden und genau diese “Eliten” werden nicht kampflos beigeben.
Vom Digitaler-Nomade-Daseins halte ich mittlerweile auch nicht mehr so viel wie vielleicht noch vor 2 Jahren. Problematisch finde ich hier, dass dadurch zusehends soziale Kontakte verloren gehen. Denn nur weil das persönliche Netzwerk wächst, heißt es ja nicht, dass man langsam gewachsene, tiefe Beziehungen zu anderen Menschen hat. Dieses mal hier mal dort sein, steht dem „Grow slow, grow strong“, was sowohl im Business als auch im Sozialen stimmt, gegenüber. Ich glaube, dass genau dieses Bedürfnis nach festen sozialen Kontakten uns in Jobs hält, die uns nicht glücklich machen.
Für mich besteht das Problem viel mehr im Fehlen von Orten und Strukturen die uns Geborgenheit/Sicherheit geben. Hiermit ist keine finanzielle Sicherheit gemeint sondern eine, die uns erlaubt uns zu entfalten und Dinge auszuprobieren und Fehler machen zu dürfen. Diese Orte geben uns nämlich das nötige Selbstvertrauen solche Virtuosen zu werden, die dann auch irgendwie Käufer für ihre Produkte finden. Denn wäre es so, dass jeder ein Lobo, Vaynerchuk oder Godin sein könnte, dann gäbe es einfach viel mehr solcher Geschichten.
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir solch ein System auch gar nicht vorstellen. Ein System in dem jeder Erfolg haben kann und alle den Erfolg von allen anstreben. Sicher wäre das erstrebenswert aber es spricht einfach gegen jede Idee des evolutionären Systems: Der stärkere setzt sich durch. Gerade in dieser Zeit in der die schon wieder in Vergessenheit geratene Klimakrise uns alle bedroht sollten wir umdenken. Im Prinzip müsste genau diese Idee von einer neuen Idee des “gemeinsam setzten wir uns als Menschheit durch” abgelöst werden. Nicht mehr Geld und Einfluss machen uns stark, sondern unsere hoffentlich vorhandene Fähigkeit zum sozialen Zusammenhalt. Denn was bringt uns Einfluss und Geld, wenn die Erde oder zumindest unsere Spezies “stirbt”.
Ob die Krise dazu führt möchte ich schwer bezweifeln.

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DLD: Education

Hier noch ein Pannel von der DLD:

Mir gefällt die Menschenbezogenheit. Dass es um gute Lehrer geht und das Technik diese unterstützen sollte. Die Position von Alexander Olek hebt sich in meinen Augen dann doch sehr von den anderen ab. Ich hatte das Gefühl, dass es irgendwie auch eine sehr deutsche, überlegte Position ist. Genau das gefällt mir daran. Das Bewusstsein, dass Bildung etwas sehr sehr wertvolles ist.

Begeistert haben mich die Kommentare und Fragen aus dem Publikum. Zum Beispiel die Frage, wie wir Menschen Werte vermitteln, die sie in dieser, sich so schnell ändernden, Welt überleben lassen. Es geht einfach nicht nur um Wissen sondern um Wertesysteme auf die wir unsere Entescheidungen stützen können. Dadurch können Menschen befähigt werden ihr Leben zu leben. Für die Uni musste ich ein Essay zum Thema “Der Bildungsauftrag der Universität” schreiben und ich hoffe, dass ich das hier veröffentlichen kann.

Zum Abschluss noch ein Gedanke, der mir so noch gar nicht gekommen ist. Im Talk kommt irgendwann die Frage auf, wieso Bildung so langsam ist. Die Antwort darauf: weil sie Verantwortung hat und am Ende eine dumme Generation entstehen könnte. Das ist denke ich richtig. Wir sollten neue Methoden und Wege im Bereich Bildung finden aber diese vorsichtig anwenden, denn die Folgen könnten verheerend sein.

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DLD: Conversation on Communications aka. was die Telekom (nicht) macht

Gestern habe ich mir den DLD Talk “Conversation on Communications” mit Martin Varsavsky und René Obermann angeschaut.

Martin Varsavsky and René Obermann talking about the current situation and the future of global communication and digital network markets.

Ich muss sagen, dass ich ein bisschen erschüttert war, was ich da zu hören bekommen habe. Hier ein paar Gedanken, die mir wärend des Talks gekommen sind:

Tarife/Plans: In den USA gibt es einen 1.000 Minuten Vertrag + 5 myFaves umsonst Nummern + Weekendflat + Weeknightflat (von 21-6.59 Uhr) für umgerechnet 44 € ein annähernt vergleichbarer Vertrag in Deutschland mit 1.000 Minuten + Weekendflat ist der Relax 1.000 ohne Weeknightflat und ohne 5 myFaves Nummern für 60 €. Da ist es in meinen Augen kein Wunder, dass es hier nicht so viele Menschen gibt, die 1.000 Freiminuten haben. Gäbe es hier vergleichbare Verträge, würden die Menschen die auch kaufen. Das hat nix damit zu tun, dass wir hier in Deutschland noch nicht so weit sind und so was nicht nutzen würden…

Service: Ich find es ein bisschen witzig, dass Herr Obermann denkt, dass der Service in Deutschland besser ist. Gut ich muss zugeben, ich musste die T-Mobile Hotline noch nicht konsultieren aber alleine die Tatsache, dass ich in den USA immer eine toll-free Nummer anrufen kann ohne was zu bezahlen und in Deutschland erst mal meine richtige Nummer finden muss, die dann fast immer auch was kostet.

Verträge: Auch hier musste ich ein bisschen lachen. Herr Obermann erwähnt das viele Kleingeschriebene. Da muss man sich nur mal die Startseite von t-mobile.de und t-mobile.com anschauen und runter scrollen. Da sieht man gleich, was er meint. Ich mein das Liegt doch an der Firma und nicht an Deutschland oder irre ich mich da?

Worin ich Herrn Obermann aber zustimme ist die Wichtigkeit der Mobilität und genau deshalb finde ich, sollten die angesprochenen “all you can eat” Pakete sehr schnell kommen.

Hier der Talk:

Schade finde ich, dass es auf Die neue Telekom so ruhig geworden ist und seit 2 Monaten nichts neuen zu lesen ist (dass es keine Kommentarfunktion und keinen RSS Feed gibt, lasse ich mal dahin gestellt). Es scheint wohl, dass die Wirtschaftskrise hier doch mehr Spuren hinter lassen hat, als im letzten Post “Impuls in der Krise” vom 20.11.2008, zu lesen ist. Sind Einsparmaßnahmen der Grund für die Auflösung des Teams, welches hinter der Seite steckt? Oder gibt es kein Interesse mehr an der Kommunikation mit dem Kunden?

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TED und seine Sponsoren

Normal schreib ich ja nur gutes über die TED Talks heute möchte ich aber mal eine kleine Kritik los werden.
Anscheinend haben die nen neuen Sponsor (bis jetzt war das meistens BMW oder Autodesk). Nun scheint wohl Rolex dazu gekommen zu sein und sie haben viele Talks aus dem Podcast mit dem neuen Sponsor neu eingestellt. Jetzt sind ganz viele der Talks doppelt in meinem iTunes und Talks die ich schon gesehen und gelöscht habe wieder drin. Irgendwie nervt das nen bisschen, da ich gerne neue Talks sehen will und nicht schauen möchte, ob ich die schon kenne… Naja alles nicht so schlimm aber auch nicht so richtig cool.
Trotz allem bin ich BMW, Autodesk und Rolex dankbar, dass sie das möglich machen und dazu beitragen, dass so geniale Ideen in die Welt getragen werden. Dazu finde ich die Werbung die am Ende der Talks meistens kommt, wirklich gut gemacht und manchmal sogar ein wenig inspirierend.

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Empty Inbox

Vor ein paar Tagen, war ich bei einem Bekannten, für den ich ein kleines Webprojekt mache.
Als er dann irgendwie meinen Posteingang gesehen hat und dort gerade mal 5 Mails drin waren und 2 davon waren gerade von ihm gekommen, meinte er, dass das ja wohl nicht geht. Er hätte mindestens 50 wichtige, teilweise ungelesene Mails im Posteingang.
Mir ist das gar nicht aufgefallen, dass das Inbox Zero Prinzip tatsächlich so gut bei mir funktioniert. Aber seit gut einem Jahr ist meine Inbox tatsächlich fast immer leer.
Ich nutze das Trusted Trio System (FollowUp, Hold, Archive + ein paar Unterordner in Archive), was ich auf lifehacker gefunden habe.
In meinem FollowUp Ordner gibt es meistens so 3-10 Mails, die noch auf irgendeine weitere Bearbeitung warten aber das ist dann auch schon alles.
Endlich mal ein Prinzip was wirklich funktioniert und nicht alle paar Wochen geändert wird. Es hinterlässt ein echt gutes Gefühl – eine leere Inbox.

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TED: Dan Gilbert – Exploring the frontiers of happiness

Ich wollte eigentlich nicht mehr nur TED Talks hier posten aber dieser ist einfach richtig gut.

Ich bin fasziniert wie schnell Dan Gilbert am Ende auf die Fragen antwortet. Es sind ja nicht gerade triviale Fragen und er ballert die krassen Antworten raus. Sehr sehr schlauer Mensch!

Hier das Video:

Nachtrag: Meine Uni hat sich Nachhaltigkeit groß auf die Fahnen geschrieben und so gab es ein Pflichttutorium über Nachhaltigkeit. Dabei kam genau diese Diskussion auf: Wieso denken wir nur an heute? Wieso sind wir nicht in der Lage unsere Entscheidungen so zu treffen, dass wir auch noch in x Jahren damit leben können. Vielleicht gibt die Antwort auf die letzte Frage im Video etwas Hilfe, wie man das ändern kann.

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Bin ich Don Quijote…

…oder warum käpfe ich noch immer gegen Windmühlen?

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Mercedes-Benz TV im neuen Design

Mercedes-Benz TV, bekannt durch das Mixed Tape Music Magazin, gibt es seit heute im neuen Design. Bekannt wurde das ganze durch die legendären Mixed Tapes (aktuelle Ausgabe ist 23). Zum Relaunch gibt es einen Trailer auf YouTube

Neu ist auch das neue Format: Drive Magazin.

Fand das alte Design des Players etwas besser aber solange sich der Content nicht ändert ist das ja auch egal. Zur Zeit läuft noch “Hip Hop Don’t Stop” und ab dem 18.11. wird der Zuschauer in die Tiefen des “Modern Lounge” eingeführt.

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Bilder Gallery

Hab meine Bilder Gallery endlich wieder zum Laufen gebracht. Jetzt brauch ich nur noch neue Fotos.

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DIE ZEIT klaut Werbeslogan

Da komme ich heute am Hamburger Hauptbahnhof an und sehe ein dickes Plakat der “DIE ZEIT” für ihr neues Literaturmagazin “ZEIT LITERATUR”. Das Plakat stellt einen Cockerspaniel mit Sonnenbrille dar und der Slogan ist: “Nicht das, was Sie erwarten” (Pressemeldung) und ich denk mir so, moment den Spruch kennst du aber aus nem besseren Kontext. Dann fiel es mir wieder ein. Das Jüdischen Museums in Berlin hatte doch mal so eine Werbung. Vor zwei Jahren hab ich darüber sogar einen Post geschrieben. Das Jüdische Museum hatte damals wirklich geniale Bilder und ich finde deren Kampange noch immer sehr gut. Intern war DIE ZEIT wohl nicht kreativ genug sich einen neuen Spruch auszudenken und dann haben sie es noch nicht mal hinbekommen das Ding gut umzusetzen. Schade.

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Das Studium

Nun ist es endlich so weit. Man hättes es nicht gedacht. Der kleine Manuel studiert.

Gegen alle Stimmen und Erwartungen studiere ich nicht etwa Informatik oder zumindest etwas mit Medien, nein die Angewandten Kulturwissenschaften haben das Rennen gemacht und es fühlt sich sehr gut an.

Ich bin nun Student der Angewandten Kulturwissenschaften – Bachelor of Arts (B.A) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Was mich da erwartet: Ich habe keinen Plan aber wie gesagt, es fühlt sich sehr gut an.
Ich denke und hoffe mal, viele liebe Menschen, tolle Erfahrungen und einfach mal wieder was für den Kopf.

Es dreht sich endlich mal nicht mehr ums Projekte machen, Geld verdienen, die neuste Technologie zu evaluieren und sich darin Kompetenzen zu erarbeiten. Sich zu fragen, wie Unternehmen, Management und Menschen ticken, wie man erfolgreich etwas gründet und wie man seine 24h expandiert oder zumindest das Maximum aus ihnen herausholt. Man muss sich nicht mehr anhören: “Am besten wäre es, wenn es gestern schon fertig gewesen wäre!”. Jobs, die man in 1/4 der normalen Zeit mit doppelter Qualität zum halben Preis, erledigen soll.
Eigentlich geht es darum, für all das vorbereitet zu werden. Ob das so gelingt, kann ich noch nicht sagen.

Ich hoffe, dass es einfach darum geht zu lernen. Weiter Persönlichkeit zu entwickeln, allgemeine Kompetenzen zu erlernen oder die vorhandenen zu vertiefen.
Einige kompetente Menschen zu finden, die den eigenen Lebensweg formen dürfen.
Einige tolle Menschen zu finden, denen man ein paar Ideen auf den Weg geben darf.
Einige Menschen zu finden, mit denen man einfach chillen oder Spaß haben kann.
Herausgefordert zu werden, neues zu entdecken, über den Tellerrand zu schauen und ganz neuen Input zu bekommen. Sich theoretisch mit Problemstellungen zu befassen und nicht immer alles pragmatisch, realistisch anzugehen.

Nach 2 Jahren freue ich mich nun wirklich darauf zu studieren.

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“intelligente” Dienste

Was ich mich bei den ganzen Entwicklungen im Internet frage ist:

- Wenn Google seine Suche noch mehr personalisiert, ich meine Ergebnisse selber anpassen kann.
- Wenn mehr und mehr “intelligente” Dienste mir vorschlagen, was ich möchte (z.B. Amazon).
- Wenn Staaten anfangen das Internet zu zensieren.
- Wenn man sich daran gewöhnt.

Kann man dann überhaupt noch objektive Informationen bekommen (konnte man das jemals)?
Vertrauen wir diesen Diensten wirklich, dass sie für uns entscheiden können, was wichtig ist und was nicht?

Ich denke das problematischste an der Sache ist, dass wir nicht bewusst erwarten, dass es nicht das wirkliche Suchergebnis ist.

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Will mich jemand kaufen?

Gerade hab ich das hier in meinen Google AdSense gesehen:

Und hier gibt es mich dann noch billiger…

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