i’m kind of depressed…
yesterday i watched avatar and wonder why we can’t even learn from a stupid movie like avatar to take care about our planet… what is our aim? i can’t understand it! where is progress leading us?
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In einem Interview von Markus Albers spricht Johannes Kleske über die Zukunft der Arbeit und des Lebens unter dem Einfluss der Finanzkrise. Hier ist das Kommentar was ich auf Markus Blog hinterlassen habe:
Ich bin mir unsicher, ob die aktuelle Krise wirklich dazu führt, dass mehr Leute das tun können, was sie wollen. In meinen zwei Wochen NYC habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass mehr Menschen nach irgendeinem Job suchen um überhaupt leben zu können und dass von all diesen Kreativen so gut wie niemand wirklich in der Lage ist seinen Träumen nach zu gehen. Wie Matthias schon angesprochen hat, ist das Grundeinkommen hier auf jeden Fall eine Option die man endlich ernsthaft diskutieren sollte, die aber eben gleichzeitig dazu führt, dass gewisse “Eliten” ihren Status verlieren werden und genau diese “Eliten” werden nicht kampflos beigeben.
Vom Digitaler-Nomade-Daseins halte ich mittlerweile auch nicht mehr so viel wie vielleicht noch vor 2 Jahren. Problematisch finde ich hier, dass dadurch zusehends soziale Kontakte verloren gehen. Denn nur weil das persönliche Netzwerk wächst, heißt es ja nicht, dass man langsam gewachsene, tiefe Beziehungen zu anderen Menschen hat. Dieses mal hier mal dort sein, steht dem „Grow slow, grow strong“, was sowohl im Business als auch im Sozialen stimmt, gegenüber. Ich glaube, dass genau dieses Bedürfnis nach festen sozialen Kontakten uns in Jobs hält, die uns nicht glücklich machen.
Für mich besteht das Problem viel mehr im Fehlen von Orten und Strukturen die uns Geborgenheit/Sicherheit geben. Hiermit ist keine finanzielle Sicherheit gemeint sondern eine, die uns erlaubt uns zu entfalten und Dinge auszuprobieren und Fehler machen zu dürfen. Diese Orte geben uns nämlich das nötige Selbstvertrauen solche Virtuosen zu werden, die dann auch irgendwie Käufer für ihre Produkte finden. Denn wäre es so, dass jeder ein Lobo, Vaynerchuk oder Godin sein könnte, dann gäbe es einfach viel mehr solcher Geschichten.
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir solch ein System auch gar nicht vorstellen. Ein System in dem jeder Erfolg haben kann und alle den Erfolg von allen anstreben. Sicher wäre das erstrebenswert aber es spricht einfach gegen jede Idee des evolutionären Systems: Der stärkere setzt sich durch. Gerade in dieser Zeit in der die schon wieder in Vergessenheit geratene Klimakrise uns alle bedroht sollten wir umdenken. Im Prinzip müsste genau diese Idee von einer neuen Idee des “gemeinsam setzten wir uns als Menschheit durch” abgelöst werden. Nicht mehr Geld und Einfluss machen uns stark, sondern unsere hoffentlich vorhandene Fähigkeit zum sozialen Zusammenhalt. Denn was bringt uns Einfluss und Geld, wenn die Erde oder zumindest unsere Spezies “stirbt”.
Ob die Krise dazu führt möchte ich schwer bezweifeln.
mein Tweet: “funktioniert wissenschaft eigentlich noch im zeitalter des internets?”
Wenn die Wissenschaft einem “Willen zur Wahrheit” folgt und das Internet eine Art Demokratisierung des Wissens darstellt, löst es doch in gewisser Weise die Wissenschaft ab. D.h. Wissenschaft wie wir sie noch kennen verschwindet.
Vielleicht sollte ich meine Frage umformulieren und nicht fragen, ob Wissenschaft noch funktioniert sondern mehr, wie das Internet Wissenschaft auf alle verteilt. Ist damit Wikipedia sozusagen unser Diskurs was als Wissen besteht und wird deshalb eine Art Ist-Wissen erschaffen? Ist-Wissen gegenüber Theorien, die einzelne Personen aufgestellt haben und auf die man sich bezieht (bei Wikipedia sind die Referenz auf Personen nicht mehr so präsent, da es so viele Autoren gibt).
Warum ist alles so personenabhängig?
Und wieso gibt es so wenige Persönlichkeiten?Warum ist nicht jeder eine Persönlichkeit?
And all I needed was this one to get me back on my way
It wasn’t long before I realised there was no time to waste
If I Found Out, Athlete
Lieber mit Mac in die Hölle als mit Windows in den Himmel… braucht eh viel zu lange zum “Hochfahren”.
via: der.kontrast
Wenn man als Unternehmen seine Innovationskraft verliert, dann führt man zu gleich die Angst, um die eigene Position, ein!


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