Tag Archive for 'dld'

DLD: Education

Hier noch ein Pannel von der DLD:

Mir gefällt die Menschenbezogenheit. Dass es um gute Lehrer geht und das Technik diese unterstützen sollte. Die Position von Alexander Olek hebt sich in meinen Augen dann doch sehr von den anderen ab. Ich hatte das Gefühl, dass es irgendwie auch eine sehr deutsche, überlegte Position ist. Genau das gefällt mir daran. Das Bewusstsein, dass Bildung etwas sehr sehr wertvolles ist.

Begeistert haben mich die Kommentare und Fragen aus dem Publikum. Zum Beispiel die Frage, wie wir Menschen Werte vermitteln, die sie in dieser, sich so schnell ändernden, Welt überleben lassen. Es geht einfach nicht nur um Wissen sondern um Wertesysteme auf die wir unsere Entescheidungen stützen können. Dadurch können Menschen befähigt werden ihr Leben zu leben. Für die Uni musste ich ein Essay zum Thema “Der Bildungsauftrag der Universität” schreiben und ich hoffe, dass ich das hier veröffentlichen kann.

Zum Abschluss noch ein Gedanke, der mir so noch gar nicht gekommen ist. Im Talk kommt irgendwann die Frage auf, wieso Bildung so langsam ist. Die Antwort darauf: weil sie Verantwortung hat und am Ende eine dumme Generation entstehen könnte. Das ist denke ich richtig. Wir sollten neue Methoden und Wege im Bereich Bildung finden aber diese vorsichtig anwenden, denn die Folgen könnten verheerend sein.

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DLD: Conversation on Communications aka. was die Telekom (nicht) macht

Gestern habe ich mir den DLD Talk “Conversation on Communications” mit Martin Varsavsky und René Obermann angeschaut.

Martin Varsavsky and René Obermann talking about the current situation and the future of global communication and digital network markets.

Ich muss sagen, dass ich ein bisschen erschüttert war, was ich da zu hören bekommen habe. Hier ein paar Gedanken, die mir wärend des Talks gekommen sind:

Tarife/Plans: In den USA gibt es einen 1.000 Minuten Vertrag + 5 myFaves umsonst Nummern + Weekendflat + Weeknightflat (von 21-6.59 Uhr) für umgerechnet 44 € ein annähernt vergleichbarer Vertrag in Deutschland mit 1.000 Minuten + Weekendflat ist der Relax 1.000 ohne Weeknightflat und ohne 5 myFaves Nummern für 60 €. Da ist es in meinen Augen kein Wunder, dass es hier nicht so viele Menschen gibt, die 1.000 Freiminuten haben. Gäbe es hier vergleichbare Verträge, würden die Menschen die auch kaufen. Das hat nix damit zu tun, dass wir hier in Deutschland noch nicht so weit sind und so was nicht nutzen würden…

Service: Ich find es ein bisschen witzig, dass Herr Obermann denkt, dass der Service in Deutschland besser ist. Gut ich muss zugeben, ich musste die T-Mobile Hotline noch nicht konsultieren aber alleine die Tatsache, dass ich in den USA immer eine toll-free Nummer anrufen kann ohne was zu bezahlen und in Deutschland erst mal meine richtige Nummer finden muss, die dann fast immer auch was kostet.

Verträge: Auch hier musste ich ein bisschen lachen. Herr Obermann erwähnt das viele Kleingeschriebene. Da muss man sich nur mal die Startseite von t-mobile.de und t-mobile.com anschauen und runter scrollen. Da sieht man gleich, was er meint. Ich mein das Liegt doch an der Firma und nicht an Deutschland oder irre ich mich da?

Worin ich Herrn Obermann aber zustimme ist die Wichtigkeit der Mobilität und genau deshalb finde ich, sollten die angesprochenen “all you can eat” Pakete sehr schnell kommen.

Hier der Talk:

Schade finde ich, dass es auf Die neue Telekom so ruhig geworden ist und seit 2 Monaten nichts neuen zu lesen ist (dass es keine Kommentarfunktion und keinen RSS Feed gibt, lasse ich mal dahin gestellt). Es scheint wohl, dass die Wirtschaftskrise hier doch mehr Spuren hinter lassen hat, als im letzten Post “Impuls in der Krise” vom 20.11.2008, zu lesen ist. Sind Einsparmaßnahmen der Grund für die Auflösung des Teams, welches hinter der Seite steckt? Oder gibt es kein Interesse mehr an der Kommunikation mit dem Kunden?

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