
Seit Anfang Dezember gibt es nun den Bildband zur ZDFneo Dokusoap “Der Strassenchor”.

Mehr Infos zum Buch und Verlag gibt es hier:
Buch, Verlag oder im vive!verlag Blog

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Ich dachte mir, ich fange mal ein bisschen früher an meinen Jahreswechsel Post zu schreiben. Denn meistens nehme ich mir dafür zu wenig Zeit und komme deshalb nicht dazu das zu schreiben, was ich gerne schreiben würde.
2009 war ein tolles Jahr. Das muss ich so einfach mal schreiben. Mein Studium macht mir sehr viel Spaß, auch wenn ich nicht denke, dass es mich so fordert, wie ich mir das vielleicht wünsche. Der Umzug nach Lüneburg war und ist sehr wichtig für mich. Es ist nicht so, dass Lüneburg eine tolle Stadt ist oder ich hier machen kann, was ich schon immer mal machen wollte aber es ist endlich eine feste Station. Ich bin nach ca. 3 Jahren endlich irgendwo angekommen, habe ein Zuhause und einen tollen Mitbewohner. Ich bin endlich ein bisschen zur Ruhe gekommen und das fühlt sich einfach gut und richtig an.
Dieses Angekommen sein, bedeutet auch ein Vakuum, denn seit langem geht es nicht weiter und mein Leben ist irgendwie zum Stillstand gekommen. Ich mache zwar immer noch Projekte, habe die Uni und viele neue Menschen aber irgendwie ist einfach die Flucht nach vorne weg. Das ist erst einmal ein unbekanntes, vielleicht auch ein bisschen unangenehmes Gefühl, in dem ich aber ein enormes Potenzial sehe. Von hier aus, können sich die Dinge in geordenten Bahnen entwickeln. Alles entsteht mit einem gewissen Abstand und mit genug Zeit darüber nach zu denken. Gleichzeitig habe ich ein direktes Umfeld, mit dem ich über die Dinge, die mich beschäftigen reden kann. Bis her hatte ich diese Menschen auch aber sie waren über ganz Deutschland oder die Welt verteilt und meist nur über Skype oder eMails erreichbar. Die direkte Kommunikation und ein persönliches Feedback, wie ich es gerade erlebe tut mir sehr gut.
Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass ich durch die Gebundenheit viel mehr erreichen kann, da nicht mehr alles auf Zeit ist sondern einen viel weiteren Horizont hat. Plötzlich kann man anfangen mit Menschen zusammen zu arbeiten und ohne Zeitdruck voneinander zu lernen. Diese Zeit, ist mir gerade so wichtig, da das Studium sehr viele Fragen aufwirft, mit denen ich mich sehr gerne beschäftige.
Als ich vor 1,5 Jahren angefangen habe Angewandte Kulturwissenschaften zu studieren hatte ich eigentlich gar keine Idee, was das bedeutet und noch weniger, dass ich damit irgendwie an den Punkt komme, an dem ich gerade stehe. Auch wenn der Batchelor eigentlich viel zu wenig Zeit bietet, sich mit all den interessanten Themen zu beschäftigen, habe ich doch das Gefühl, mich sehr intensive mit den Themen die mir persönlich wichtig erscheinen, zu befassen.
Philosoph, Soziologie, Kunst und Ästhetik sind ja nur die Oberbegriffe, die mit Inhalt Gefüllt werden müssen.
Neben dem Studium beschäftigen mich gerade noch einige andere Themen:
Verbunden mit meiner Arbeit beim vive!verlag stelle ich mir jeden Tag die Frage, was macht ein schönes Print Produkt aus. Wieso überhaupt Print? Was ist überhaupt ein schönes Produkt?
Was kann man wirklich mit dem Internet erreichen? Wie kann man mit desen Hilfe die größten Probleme unserer Zeit angehen? Wie nutzt man solch ein endloses Netzwerk? Dabei finde ich den kommerziellen Ansatz schrecklich langweilig und versuche eher die idealistische Schiene zu fahren, bzw. Ansätze zu finden, die sich im konkreten Leben niederschlagen.
Dabei wird mir von Tag zu Tag der Anspruch an Qualität und der Liebe zum Detail wichtiger. Diesen Anspruch möchte ich für mich noch viel weiter vertiefen und auch schauen, wie er sich in meinem alltäglichen Leben niederschlagen kann.
Ich möchte 2010 Dinge produzieren, die genau disen Ansprüchen und Fragen gerecht werden.
Im Blog des vive!verlags hab ich ein paar Worte zu meinem neuen Job bei eben diesem geschrieben. Wen es interessiert, was ich gerade so mache und überhaupt, wer sich für Bücher und Verlage interessiert, sollte mal vorbei schauen.
Hab meine Bilder Gallery endlich wieder zum Laufen gebracht. Jetzt brauch ich nur noch neue Fotos.
Hubert Weber, geboren 1960 in Künzell-Bachrain bei Fulda…
…Genau so funktioniert Innovation: Man muss etwas zerstören, wenn man etwas verändern will – ohne etwas zu verlieren, kann man nicht gewinnen…
…Es geht um Menschen…
…wir müssen zentral und dezentral arbeiten, lokal und global, innovativ und konstant…
…Man muss sich vorstellen, was man wirklich will, ein Ideal entwickeln und dann überlegen, wie man dort hinkommt. Vermutlich wird niemand dieses Ideal jemals erreichen, aber trotzdem muss man danach streben…
…Angst ist der absolute Innovationskiller…
…Die Begrenzung ist eine Voraussetzung für das Entstehen des Neuen…
gehen nun zu Ende.
Heute Nacht werden die Dinger wohl vom Netz genommen und wenn ich nicht’s übersehen habe sollte alles wichtige von den Servern entfernt sein. Damit gehen 3,5 Jahre Hosting, dauerhafte Verfügbarkeit, zeitweise viel Stress und ganz ganz viele gute und auch ein paar schlechte Erfahrungen zu Ende. ServerInfo24 schließt damit 4 Monate nach Bekanntgabe wirklich die Tore und macht den Weg für funkensturm. frei.
Das ist ein echt gutes Gefühl!
Jetzt bin ich schon bald 2 Monate hier in Kanada und diese zwei Monate waren geprägt von vielen Eindrücken und viel Arbeit. Letzteres ist nicht so erfreulich, weil das hier ja mehr Urlaub sein sollte. Das ganze hat zwei Gründe:
Erstens man braucht Geld zum Urlaub machen und kurz vor meiner Abreise hat sich ein netter Ruby on Rails Job ergeben, der es mir ermöglicht hat, zum ersten mal wirklich was mit Ruby on Rails zu machen (darüber gibt es vielleicht noch nen extra Post). Über all die Erfahrungen, die ich bei diesem Job gemacht habe, bin ich sehr dankbar und sie haben dazu geührt, dass ich ab jetzt viel mehr in diese Richtung machen kann und werde.
Der zweite Grund ist, dass ich meinen Hosting Betrieb eingestellt habe, bzw. dabei bin, ihn einzustellen. Das führt natürlich zu viel Arbeit, denn all die Kunden wollen ja versorgt werden. Da ich nicht so der Typ bin, der einfach alle Domains zum KK frei gibt und sagt bis zum XX.XX.XXXX müsst ihr was neues gefunden haben PUNKT, sondern mir meine Kunden wichtig sind und ich daran interessiert bin, dass sie in gute Hände übergeben werden. Muss jetzt eben noch einiges gemacht werden.
Das Hosting aufzugeben war nicht gerade einfach, da es bis her den größten Teil meiner Arbeit ausgemacht hat und über die Zeit mit vielen Kunden eher Freundschaften als Kundenbeziehungen entstanden sind. Auf der anderen Seite fühlt es sich sehr gut an etwas los zu lassen und etwas neues anzufangen. Das ganze ermöglicht es mir, wieder den Ursprünglichen Gedanken hinter funkensturm. ins Auge zu fassen: Aufbau eines kreativen Netzwerkes, nicht dagewesene Webapplikationen konzipieren und umsetzen und viele neue Dinge auszuprobieren.
Die Idee hinter funkensturm. ist viel mehr als nur Internet. Sie geht viel mehr in Richtung kulturelle Relevanz. Third Places, Netzwerk, Gemeinschaft, kreativer Overkill und Räume schafen für Arbeit und Leben. Hierfür ist meine Erfahrung, die ich mit Coworking Locations wie dem Workspace mache, sehr prägend. Die Möglichkeiten, die hinter so einem Space (denn das ist es was “Being Spaces” sein sollen) stehen, sind unglaublich. Räume für Arbeit UND Partys, wie die letzten Freitag, zu schaffen, die Trennung zwischen Arbeit und Leben aufheben, Gemeinschaft gleich Denkender ins Leben rufen… in diese Richtung soll es gehen. Bis her hat mich das Webhosting von so etwas abgehalten, da es zu viel Zeit benötigt, zu wenig Flexibilität lässt und eine dauerhafte Verfügbarkeit verlangt.
Wie es genau weiter geht, weiß ich gerade nicht. Zu viele Eindrücke und Gedanken. Aber ich bin froh nun überhaupt Zeit zu haben, diese Gedanken zu haben und sie weiter denken zu können. Ich denke die nächsten 4 Monate werden noch sehr spannend und es wird sich einiges herauskristallisieren.
Nach dem Marius hier immer wieder was geschrieben hat, haben wir uns überlegt, dass es sinnvoll wäre nen funkensturm. Blog zu machen, in dem wir z.B. über unsere Erfahrungen mit Rails schreiben können oder was sonst so mit funkensturm. passiert. Den gibt es jetzt! Schaut einfach mal auf dem funkensturm. | Blog vorbei.
Endlich ist es so weit und ich kann offiziel den Launch von www.kinowerbung-direkt.de verkünden. Der Auftraggeber ist die Knorrwerbung oHG. An diesem Portal wird nun schon seit ein paar Monaten programmiert und ich würd es immer noch als ne Art Beta bezeichnen…
Die Idee hinter diesem Portal ist es, dass Firmen ganz einfach ihre Kinowerbung online planen können. D.h. sie erstellen erst einmal die Rahmenbedinungen für ihr Projekt: Was für ein Werbemittel, die Länge des Werbespots, den Zeitraum der Schaltung, ob Spielfilm bezogene Werbung oder nicht usw.
Danach geht es an die Kino Auswahl, d.h. der Kunde kann über Filter auf die 4.xxx Kinos in Deutschland zugreifen und dort die Kinosäle auswählen, in denen er gerne Werbung schalten möchte.
Zum Schluss kann er dies Buchen und es wird dann von der Knorrwerbung oHG weiter verarbeitet. Das ganze stellt eine ungemeine Automatisierung des ganzen Kinowerbung Geschäfts dar, da bis jetzt viel Schriftwechsel nötig war um das ganze zu realisieren. Wenn ein Kunde etwa ein paar € sparen will, musste alles mit einer anderen Spotlänge neu berechnet werden oder die Laufzeit verringert werden. Dies kann der Kunde nun alles selber machen und hat hier viel mehr Freiheit aus zu probieren.
Ich finde das ganze mal wieder sehr sehr spannend, weil die ganze Kinowerbung Brachne doch sehr eingefahren und eben Old Media ist. Bin gespannt, wie Kinowerbung Kunden auf dieses Portal reagieren und wie es sich noch weiter entwickelt wird. Wie gesagt in meinen Augen ist es noch Beta und wenn es läuft, wird hier auf jeden Fall noch einiges passieren.
Ein paar Infos, was für Technik dahinter steckt:
Der ganze AJAX Kram war Premiere für mich aber macht in meinen Augen das ganze überhaupt aus. AJAX erlaubt es hier, dass man schnell Änderungen vollziehen kann und die Sachen im Hintergrund neu berechnen lässt. Da wird denke ich auch noch viel passieren, damit es für den Kunden noch viel viel einfacher wird, sein Projekt so anzupassen, wie er es gerne möchte.
Geholfen hat mir bei dem AJAX Kram vor allem mein minimales Vorwissen über Rails und die Implementierung von AJAX in Rails. Aber genau so hat mir das alles sehr geholfen Rails besser verstehen zu können und deshalb freue ich mich jetzt sehr auf den Rails Zug auf zu springen und hoffe, dass dies mein letztes PHP Projekt war.
Gestern war es endlich so weit, www.kuenstler-in-hessen.de wurde gelaunched.
funkensturm. hat die Umsetzung/Programmierung (PHP und MySQL) übernommen.
Das ganze ist ein Portal, in dem Künstler aus Hessen ihr Portfolio anlegen und damit eine Übersicht über sich und ihre Arbeit zentral präsentieren können.
Kunstsuchende wiederum können zentral nach Künstlern suchen und dazu die Filter in der Suche nutzen um sich z.B. alle Künstler, die etwas mit Metal machen anzeigen zu lassen.
Ich bin sehr gespannt, wie die Plattform angenommen wird und wie viele Künstler sich dort tummeln. Noch gespannter bin ich aber ob Hessen damit eine Vorreiterrolle ein nimmt und evt. andere Länder nach ziehen.
Update:
Ich hab mich gestern einfach mal durch die angemeldeten Künstler durch geklickt und fest gestellt, was für ein Potential diese Plattform hat. Sie bietet Künstlern eine Möglichkeit sich selbst und ihre Arbeit sauber zu präsentieren, was den Künstlern auf ihren eignen Seiten eher nicht gelingt (obwohl man ja bei Künstlern nie weiß… vielleicht sind diese verwirrenden, unübersichtlichen Seiten ja gewohlt und wie eine Art Dekollage zu verstehen… wer weiß…). Bin deshalb gespannt, was für Wünsche die Künstler haben und was für Feedback von denen kommt, damit die Plattform noch besser die einzelnen Künstler präsentiert.
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